Phönix OWL

Fallbeispiel

Ein Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie muss ein Werk schließen. Von den betroffenen 376 Mitarbeitern werden 109 in anderen Werken des Unternehmens weiterbeschäftigt. Die übrigen sehen einer ungewissen beruflichen Zukunft entgegen. Das Unternehmen möchte eine sozial verträgliche und finanziell realisierbare Lösung für alle Beteiligten finden. Phönix zeigt Lösungswege auf und setzt sie zusammen mit verschiedenen Netzwerkpartnern um.

Phönix beantwortet in einem Beratungsbüro auf dem Firmengelände alle Fragen der Betroffenen zu Qualifizierungsmöglichkeiten, Arbeitsamtsberatung, Wohngeldanträgen usw. Die Arbeitnehmer frequentieren das Beratungsbüro stark. An den 14 Öffnungstagen führt Phönix 92 Beratungen mit 82 Hilfesuchenden durch.

Phönix bietet im Rahmen der Transferagentur für alle Betroffenen die Möglichkeit,  Bewerbungstechniken zu erlernen, neue berufliche Ziele zu finden und sich mit dem Kündigungsschock auseinander zu setzen. Hier zählt Phönix 107 Teilnehmer.

Nach den Beratungen und der Teilnahme an der Transferagentur haben schon 124 Mitarbeiter eine neue Stelle gefunden.

Für 83 der entlassenen Mitarbeiterinnen, für die sich kurzfristig keine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt ergibt, gründet Phönix eine Transfergesellschaft. Die Teilnehmer können sich im kaufmännischen Bereich, im Holzbereich, oder im Bereich Lager/Logistik qualifizieren sowie den Busführerschein erwerben. Nach einem halben Jahr in der Transfergesellschaft haben bereits 30 Teilnehmer eine neue Stelle gefunden.

Die Phönix-Dienstleistungen ermöglichen einen reibungslosen Betriebsablauf während der Kündigungsphase und bedeuten einen Imagegewinn für das Unternehmen. Die Zahl der Kündigungsklagen ist gering.